Der Aethervox-Wellen-Wandler

erstellt am: 11.01.2013 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Werthe Herrschaften und Besucher des Dampfkraftlabores

Den Geheimnissen des Aethers zu lauschen ist ein uralter Menschheitstraum. Seit einiger Zeit ist man nun durch das forschende Wirken der Herren Tesla, Marconi und Popow -um nur einige zu nennen-, diesem Traume ein Stück weit näher gekommen. “Rund-Funk“ heißt das Zauberwort unserer Zeit. Um daran teilhaben zu können, bedarf es eines sogenannten „Radiofons„. Daher haben die Junophor Werke den:

Aethervox-Wellen-Wandler“ 

erdacht.

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Der Junophor-Plasmastromgenerator „Nimbus“ Teil 2

erstellt am: 03.01.2013 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Werthe Besucher im Dampfkraftlabore

Hier nun ist die Fortsetzung des Berichtes über den Junophor Plasmastrahl-Gerenator „Nimbus“.

Wie es im vorherigen Berichte bereits anklang, ist diesem Apparate eine unvermuthet breite Zustimmung zutheil geworden, weshalb wir uns zu der Auflage einer Kleinserie entschlossen. Dafür bot sich eine metallene Hülle aus der Signalementabtheilung an, welches sich als Hand-Signal- und Morselampe bereits vielfach bewährte. Es ähnelt in frappierender Weise dem Gehäuse der Modellreihen Nr. 2213 und Nr. 413, der DAIMON-Werke, mit welchen wir seit langem in engstem Werkverbunde stehen.

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Der Junophor-Plasmastromgenerator „Nimbus“ Teil I

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Ein Plasmastrom-Funktionsmodell für die Ausbildung im Feuerwehrwesen

Werthe Herrschaften, treue Leserinnen und Leser:

Seit jeher ist das Dampfkraftlabor an dem schönen Gestade der Elbe, eine Stätte neuzeitlichen Erfindergeistes und Wagemutes.

In unermüdlichem Ringen mit den Kräften der Elemente sind hier die Werkmänner der Junophor-Werke bemüht neue, unerhörte Apparaturen von ihren Werkbänken und Tiegeln an das Licht der Welt empor zu heben. Aber nicht nur die Fascination an dem Spiel der Mechaniken und die Freude an dem Lichte sind die einzigen Triebfedern dieses Schaffens. Es ist auch der Nutzen für die Allgemeinheit, der in manchem der Geräthe verborgen schlummert und die Münder dann vor Erstaunen offen lässt, welcher unser Streben fördert.

Wie schon häufiger gethan stellen wir Ihnen auch diesmal das Geräth im Betriebe vorab mitttels Cinematographie vor:

So verhält es sich auch mit diesem Plasmastrom-Modell „Nimbus“ zur Erklärung der Funktion eines Plasmastrom-Schneidgeräthes. Es ist in dieser handlichen Form, speziell für die technische Schulung der Feuerwehrkräfte ersonnen worden, welche ihren gefahrvollen und mutigen Ehrendienst zum Beispiel auf den Flugfeldern unserer modernen Luftschiffhäfen versehen, und auch an allen übrigen Orten im Lande aufopferungsvoll helfen. (mehr …)

Das Junophor-Szepter: Fackel des Fortschrittes

erstellt am: 21.11.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Hochgeschätztes Publikum

Lange mussten wir in den Junophor-Werken strengstes Stillschweigen über diesen Auftrag wahren, da es sich um ein Objekt von größter, symbolischer Bedeutung handelt und zudem die Order hierzu aus den allerhöchsten und erlauchtesten Kreisen erging. Der Auftrag lautete:

Es soll ein Szepter als Signum erschaffen werden, welches von dem Genius, dem Fortschritte und dem Erfindungsreichthum dieser Nation kündet. Der Öffentlichkeit sei dieses Werk anlässlich der feierlichen Eröffnung der Weltausstellung zu Paris zu präsentieren. Die verwendeten Materialien sollen der Technik entstammen, für welche das Szepter steht und Anmut sowie Schönheit derselben preisen; ungetrübt von dem sonst üblichen Blendwerke der Goldschmiede und Juweliere.“

Bild: Das fertige Szepter

In dem Bewußtsein um die hohe Verantwortung, welche uns mit der Annahme dieser Aufgabe übertragen wurde, begannen augenblicklich die Entwurfsthätigkeiten. Da uns in vertrauensvoller Weise vollkommen freie Hand gelassen wurde lobten wir rasch einen werkinternen Wettbewerb aus, bei dem schließlich dieser hier gezeigte Beitrag unangefochten das Rennen machte. Sämtliche Werkmannen der Junophor Werke erhoben bei der Abstimmung ausnahmslos die Hand. Diese Einmütigkeit war es auch, welche bei Hofe die sonst üblichen Ränke schmiedenden Geister, Krittler, und Spötter erst gar nicht zum Zuge kommen ließen.

Nach der triumphalen Darbietung des fertig gestellten Signums im illustren Kreise des europäischen Hochadels, möchten wir Ihnen das Werk nun ebenfalls präsentieren, bevor es der Verwahrung durch das Schatzamt zugeführt wird.

Hierfür geben wir einen kurzen Einblick in bewegtem Bilde, um uns hernach ein wenig in dem zugehörigen Bautagebuche um zu tun.

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Bautagebuch des Junophor-Aethernauten

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Junophor Aethernaut

 Das Bautagebuch

Hochgeschätzte Besucher und Gäste des Dampfkraftlabores

 Vieles ist in den letzten Wochen und Tagen rund um die Zeitreise Apparatur den Junophor Aethernauten

berichtet worden. Inzwischen ist so eine Art „Reisealltag“ eingetreten, doch noch immer ist das Interesse an der Herstellung des Geräthes selber ungebrochen. Daher möchten wir es hier nicht versäumen, die bisherigen Auszüge aus dem Bautagebuche in ihrem gemeinsamen Umfange abzulichten und um bisher nicht gezeigte Dokumente und persönliche Anmerkungen der beteiligten Konstrukteure zu ergänzen. Erstmalig lassen wir uns in die Karten schauen und können so einen unerhörten Blick auf die

 

Planungsskizzen

werfen. Nach der ersten Ideenfindung erfolgten rasche die ersten technische Festlegungen sodaß die übrigen Konstruktionsabtheilungen ihrerseits zeitgleich ihr Zutun erledigen konnten.

 

(Hinweis in eigener Sache: Die Bilder können durch „Draufklicken“ entsprechend vergrößert werden.)

 

Hier ist nun die vollständige Dokumentation:

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Junophor-Plasma-Aethernaut

erstellt am: 16.08.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Zeitreisen – aber richtig!

-Teil 2-

Junophor-Plasma-Aethernaut

 

Werthe Herrschaften, geschätzte Zeitreisende und Besucher des Dampfkraftlabores

 

Gute Nachrichten erreichen uns soeben aus dem Dampfkraftlabor, denn Ihre Geduld hat sich gelohnt und das Warten hat vorläufig ein Ende.

Der

„Junophor-Plasma-Aethernaut“

 

strebt stetig dank emsiger Hände, seiner Vollendung entgegen, und die Werkmeister haben sich endlich erweichen lassen und gewähren einen schmalen Einblick in das Bautagebuch. Es ist uns gelungen zwei erste Lichtbilder der einzelnen Komponenten anzufertigen und hier zu veröffentlichen.

 

Das genaue Zusammenwirken aller Theile zur Zeitdruck-Erzeugung sowie die schließliche Anordnung unterliegen zwar noch der strengsten, betrieblichen Geheimhaltung doch sei soviel schon jetzt verrathen, dass es im Besonderen um das Zusammenspiel zwischen Kupfer, Messing, Porcellan und unverzichtbar dem Werkstoffe „Vulkanfiber“ geht.

 

Mittels Dampf-Plasmatechnik wird der Zeitdruck erzeugt.

 

 

Beschichtung und Volumen des Zeitdruck –Kessels sind vorerst geheim.

 

Besonders die inzwischen sehr beliebten Erprobungsfahrten, sorgen in beträchtlichem Maße für eine Verzögerung des Projektabschlusses. Es scheint so, dass jede Schraube einzeln von den Mechanikern auf die Zeitdruck– Verträglichkeit geprüft werden muss oder steckt da etwa eine wild entfachte Reiselust unserer Werkmänner dahinter? Einiges mag darauf hin deuten, wenn man sich so die Schlange vor der Junophor-Fernreiseabtheilung betrachtet….

Daher haben wir mit der Junophor – Werkleitung die Vereinbarung geschlossen, Sie werthe Herrschaften excklusiv in geeigneten Abständen auf dem Laufenden zu halten derweil weitere Zeitreise-Erprobungsfahrten unseren Horizont in unvermuthetem Umfange erweitern. Wir melden uns zu gegebener Zeit wieder…..

 

Für die Werkmänner der Junophor Werke

Ihr Aeon Junophor

Der Junophor Schallwandler „Audio-phone“

erstellt am: 08.08.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Hochverehrte Herrschaften, liebe Gäste im Dampfkraftlabor

 

Allmählich nähert sich die -im wahrsten Sinne des Wortes- „Sommerfrische“ ihrem Ende und es kündigt sich ein heißer Spätsommer an. Das Gros der Werkmänner der Junophor Werke ist wohlbehalten aus dem Urlaube zurückgekehrt und so füllen sich die Werkhallen mit dem Wohlklang reger Betriebsamkeit. In allen Ecken und Winkeln des Dampfkraftlabores wird gewerkelt und geschraubt.

Während eines Betriebsausfluges mit dem Junophor-Luftschiffe „Kalliopé II“ zu nordozeanischen Gestaden, ergab sich das Problem, daß die Flugbesatzung ob des hohen Wind- und Regengerausches an Bord äußerst dürftigen Hör-/Sprech-Kontakt mit dem Ziellufthafen aufnehmen konnte. Doch die Landung glückte und sofort ersannen die an Bord befindlichen Werkmeister zusammen mit dem Ersten Funkoffizier bei einem steifen Grog, Abhilfe durch eine ansprechende Hörgarnitur, welche auch um eine sturmfeste Sprechmuschel erweiterbar sein wird. Der Schallwandler wurde sogleich auf den Namen “Audio-phone“ getauft.

Zunächst sollen weitere photograpische Aufnahmen dem Auge schmeicheln und natürlich werden wir die anstürmenden Fragen nach dem technischen „Wie“ versuchen gebührend zu beantworten. Lassen Sie sich nicht von den technischen Daten schrecken, denn die Herstellung an sich ist in wenigen Schritten gethan. Die Crux jedoch liegt sicherlich in der Materialbeschaffung, da sich in diesem Obkjekte inseleuropäische Bautheile des britischen Empires mit teutonischen Festland-Fabrikaten -gerade wegen der metrischen Unterschiede- erstaunlicherweise harmonisch verbinden.

Folgen wir nun dem Herstellungsprozess:

 

Ausgehend von einem Mono-Schallwandler aus Bakelite mit einem Innenwiderstande von 5 Ohm, wie man sie im Aethernetze zahlreich offeriert bekommt, entsteht der neue “Audio-phone“ in reiner Handarbeit.

Im ersten Schritte erfolgt die Herstellung der äußeren Messinghülle durch eine Verbindung der legendären Junophor- Centrafassung mit einem Telleringe aus britischer Fabrikation.

Trotz der unterschiedlichen Metrik schmiegt sich das inseleuropäische Empire Fabrikat harmonisch um den kaiserlichen Festland-Kragen der Junophor-Centrafassung, wie es sonst in Gesellschaft und Politik äußerst selten zu beobachten ist.

Diese innige, recht stramme Haltung wird nun mittels Harzleimung dauerhaft verbunden.

 

Zur Vorbereitung dessen, erfolgt eine sorgfältige und präzise Verhüllung mittels eines Klebebandes. Nach dem Aushärten und Enthüllen, werden die 2 mm Bohrungen für die Schwinggabeln des metallenen Kopfbandes aus Federstahl gesetzt, sowie die rechte und linke Muschel mittels Schlagbuchstaben gekennzeichnet. Abschließend wird ein Schutzlack aufgebracht.

 

Der elektrische Umbau ist der zweite Schritt und erfolgt strikt nach den Vorgaben unseres hochverehrten Freundes des Hauses und Elektronik-Werkmeister Horatio Steam. Zunächst muß der vorhandene innere Widerstand der neuen Hörvorrichtung selbst auf 36 Ohm angehoben werden um so einen möglichen Schaden an den Empfangsgeräthen zu vermeiden. Hierzu eignen sich vorzüglich Widerstände aus ehemaligen Schaltungen wie sie etwa bei Energiesparlampen gebräuchlich sind.

Auch muss das bisherige stoffummantelte Monokabel durch ein geeignetes Stereokabel ersetzt werden. Beste Dienste leistet hier ein Audio-Adapterkabel von Cinch auf Klinke 3,5 mm, mit ausreichender Länge von etwa 1,5 bis 2,0 Metern.

Nach kompletter Demontage der Bakelite-Hörschale, werden die vorhandenen Kabel abgezwackt und gut verwahrt. Dann erfolgt das Einschleifen der neuen Kabelzuführung (die „Cinch-Buchsen“ sind ebenfalls abgezwackt worden) durch seitliche dreieckige Öffnung der Messingmuschel, eine Kabelurdchführung aus Gummi und einem Schutz aus geflochtener Stofflitze. Nun werden die abisolierten Kabel mit der doppelten Magnetspule und dem weiteren Vorwiderstande fest verlötet und erneut isoliert.

Wichtig ist hierbei die Kennzeichnung der Kabel: Das rote Kabel zeigt an, dass es das rechte Ohr später mit dem Schalle versorgt, die linke „Hörseite“ trägt eine weiße oder schwarze Kabelfarbe, wie an den „Cinch-Buchsen“ ebenfalls zu erkennen ist. Beiden Einzelkabeln wohnt die gemeinsame blanke Kupferlitzenader inne, welche den Stromkreis schließt und so den elektrischen Rückfluss besorgt.

Dann erfolgt im letzten Schritt die neue Montage aller Teile. Zunächst werden die Bakelite-Hörschalen zusammen gebaut und gut verschlossen. Es erfolgt ein Hörtest zur Kontrolle der ausgeführten Arbeiten.

Abschließend wird nach gehörigem Schutze gegen Verunreingungen mittels Klebeband die jeweilige Bakelite-Hörschale durch einen PU-Schaumkleber mit der Messinghülle verbunden.

Im letzten Schritte werden die numehr fertigen Audiomuscheln in die Schwinggabeln des Feder-Kopfbügels geklickt und sind sogleich einsatzbereit.

 

Erste Hörproben durch Herrn Telemann von Phone und seiner reizenden Gemahlin als Sonntags-Gäste der Junophor Werkstätten, bestätigen ein erstaunlich gutes und zeitgemäßes Klangerleben durch die neuartigen Metallmembranen.

Zum Abschlusse dieses Beitrages, sollen noch einige Entwurfsvarianten vorgestellt werden, welche zunächst noch nicht gefertigt wurden oder aber bereits in der Ausführung begriffen sind. Der technische Aufbau ist im Wesentlichen der gleich doch kommen hier auch schon fertig ausgeführte Empfangsvarainten zur Anwendung, welche sich trickreich im Inneren der Bakelite-Hörschalen verborgen um den adäquaten Hörgenuss bemühen oder gar vollständig eingebaut und mit Vulkanfiber sowie Messing-Zierrath verkleidet werden, wie man den nachstehenden Bildern entnehmen kann

 

 

 

 

Da alle geschilderten Bautheile nicht jedem zur Verfügung stehen mögen, haben sich die Werkmänner der Junophor-Werke aufgrund des großen Interesses bedacht und offerieren exklusiv eine streng limiterte Auflage von 5 (fünf) handgefertigten “Audio-phone“ Hörern zum Erwerb an.

 

Mit hertzlichstem Gruße in die Runde

Ihr Aeon Junophor

 

Hülfreiches zur Herstellung anmutiger Wendeln auf Kupferdraht

erstellt am: 12.07.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Werthe Herrschaften und Konstrukteurskollegen

Immer wieder treibt unsere Werkmänner die Frage um, wie man auf einfache Weise aber höchst akkurat verschiedenste Zierat-Theile wie etwa eine Kupferwendel anzufertigen weiß. Hier nun möchte ich Ihnen einige, in unserer Fertigung praktizierte Lösungen, vorstellen.

Wir nutzen den gleichmäßig geformten Gang großer Gewinde, wie sie etwa den unterschiedlichen Spindeln der Schraubzwingen oder Níederschraubventilen ab einem Zoll oder mehr, eigen ist.

 

Ein weiterer Blick auf das Detail spricht hier für sich:

 

 Gar anmuthig präsentiert sich das fertige Stück:

 

Aber auch auf kleineren Gewinden lassen sich diese Wendeln hervorragend fabrizieren:

Besonders reizvoll gerathen die Wendeln auf dem Gewindegang einer Niederschraubventil-Spindel

 

Nötigenfalls lässt sich auch mittels aufgeschobener Drahtfeder auf einem Kupferhohlkörper des gewünschten Durchmessers eine Drahtwendel formen, wobei die Wendelgangweite individuell gestaltet werden kann, sie aber dafür der gewünschten Gleichmäßigkeit oftmals entbehrt.

 

Herzlichst unumwunden grüßend

Ihr Aeon Junophor

Herstellung von Miniatur Dampfleitungen als Zierrat

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Werthe Herrschaften und Konstrukteurskollegen

 Bei meinen Reisen im Aethernetz bin ich auf eine interessante Gestaltung eines Datenspeicherstabes gestoßen, der eine herrliche submarine Optik aufweist.

 http://www.instructables.com/id/4Gb-Steampunk-USB-flash-drive/

 http://www.instructables.com/id/4-Gb-Steampunk-USB-Stick/

 

Natürlich hat die gezeigte Ursprungsvariante in ihrer“ wilden Optik“ ebenfalls ihren Reiz, doch kann eine akkurat gerade gezogene Leitung mit sauberer Bogenführung den Konstrukteursblick wahrlich aufblitzen lassen.

Dies brachte die Werkmeister des Dampfkraftlabores nun auf die Idee, mittels Kupferdraht und Messingösen solche Miniatur-Dampfleitungen als Zierrat zu fertigen. Den Gestaltungsmöglichkeiten ist fast keine Grenze mehr gesetzt. Als Werkzeuge werden nur die Rundzange nebst Seitenschneider benöthigt.

 

 Nach einigem Herumforschen gelang es nun dem Hauptkontor im Dampfkraftlabor, die passenden Messing-Ösen als Muffen und Flansche bei einer Manufaktur für Guitarrensaiten zu erstehen. Das Innenmaß der Ösen beträgt genau 2,26 Millimeter.

 

Der passende –blanke-Kupferdraht ist auf dem Markt wahrlich noch schwerer zu finden als die Ösen. Sein Durchmesser beträgt im Idealfall genau 2,1 Millimeter. Auch hier íst es wiederum dem umtriebigen Einkauf der Junophor-Werke zu verdanken, im stählernen Herzen unseres Reiches, dem Ruhrgebiet fündig zu werden. Aber auch lackierter Kupferdraht in diesen Abmessungen ist etwa über Transformatoren-Hersteller und Fabrikanten von Luftspulen und Drosseln zu erlangen.

 

Nun kommt der geniale Kniff: Hat man die passenden Theile endlich zusammen und in die gewünschte Form gebracht, können die Ösen an jeder gewünschte Stelle mittels eines Seitenschneiders durch leichten Druck fixiert, das heißt „gekrimpt“ werden. Nun verrutschen sie nicht mehr, falls man den Zierrat mittels Lötung heiß befestigen möchte.

 

 

Will man statt des genannten Drahtdurchmessers auf handelübliches Kupferdrahtkabel „2,5-Quadrat“ zugreifen, so erlebt man die unangenehme Überraschung, dass die Ösen brechen oder zu sehr aus der Form gerathen (ovalieren), da der Durchmesser dieses Drahtes nur 1,78 mm beträgt. Und das langt allemal nicht. 

 

In der Hoffnung einige inspirierende Gedanken dargelegt zu haben

Ihr Aeon Junophor 

 

Hausmittheilung Nr.004-Aus der Geheimen-Labor-Bibliothek

erstellt am: 07.06.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Werthe Gäste und Besucher des Dampfkraftlabores

 In dieser Rubrik finden Sie, in Zukunft Auszüge oder gar vollständige Dokumente aus unserer „Geheimen-Labor-Bibliothek“, welche wir in loser Reihenfolge Ihnen zugänglich machen wollen.

Hier noch der leider nöthige Hinweis unseres Haus-Justitiares:

 „Die dargebotenen Publikationen dürfen zu nicht gewerblichem Thun verwendet werden. Alle übrigen Rechte der jeweiligen Autoren bleiben unberührt.“

 Befragen Sie im Zweifelsfalle lieber unseren Rechtsbeistand Dr. Justus Lex (er klagt für sein Leben gerne…), da wir sonst in einen intensiven Briefwechsel einsteigen müssten.

 

Aus der Geheimen Labor-Bibliothek

Die Geheime-Labor-Bibliothek ist mittels Zeitschloss gesichert!

Mit nachfolgendem Werke starten wir nun die Reihe: 

 


 

Denkschrift 

zum leuchtenden Gebrauche von Hochgespanntem Strome

unter kunstfertiger Nutzung, elektronischer Bauteile eines Blitzgerätes.

 

 

Dem Werke vorangestellt:

Werthe Forscherinnen und Forscher auf dem Felde der Elektrizät, inbesondere Licht-und Strom-Künstlerinnen, werthe Konstrukteure!

 Die Junophor-Werke sind bekanntermaßen äußerst rege täthig im Bereiche des optischen Signalwesens, unter Zuhülfenahme der fortschrittlichen Dampftechnik und neuerdings auch unter Verwendung der Elektrizität. Auch andere Kollegen und Weggefährten unserer Zunft, denen wir häufig im Rauchersalon begegnen, präsentieren gerne das Neueste ihrer Etwicklungslabors. Dem Phänomen der Hochspannung und deren kunstreiche Anwendung gilt dabei unsere besondere Aufmerksamkeit, ja man könnte fast von einer Tesla-Renaissance sprechen.

 Aus den vielfältigen Gesprächen kristallisieren sich dabei immer wiederkehrend bestimmte Fragen heraus. Um diesen Wissensdurst zu stillen, haben die Werkmänner der Junophor-Werke die bisherigen Erkenntnisse fleißig zusammengetragen, bearbeitet und diese reich bebilderte Denkschrift verfasst.

 Unser Ziel war es dabei nicht, uns mit fremden Federn zu schmücken (zumal das konstruktive Prinzip im Aethernetze schon seit Längerem zu greifen ist, nur in den wesentlichen Aussagen bewußt? unklar bleibt!), sondern vielmehr eine nachvollziehbare Übersicht dessen zu erstellen, was bereits irgendwo im Salon trefflich und brauchbar herausgefunden und geschildert wurde. Das vorliegende Werk umfasst unter anderem die Beiträge der Herren: Horatio Steam, Atrus Ijon Foster, Admiral Aaron von Ravensdale, Lord Mel von Ancolie, Genius Immanuel von Heddernheim und einer Vielzahl weiterer Konstrukteure im Aetherraum, sowie meine bescheidenen Erkenntnisse. Die wiederum halten sich –elektronisch gesprochen-, in überschaubar engen Grenzen, sodaß es hier gerathen ist, weitergehende Fragen den Herren Horatius Steam und Admiral Aaron von Ravensdale zu unterbreiten, welche sich selbstlos erboten haben, hierfür zur Verfügung zu stehen.

 Mögen Sie in diesem Werke Erhellung, Erbauung und Förderung Ihrer Künste finden. Zögern Sie nicht uns anzusprechen, wenn Ihnen weitere Kenntnis über die unerhörten Möglichkeíten der vorgestellten Schaltung zutheil wurde und theilen Sie diese mit uns und den wissenshungrigen Mitreisenden.

 Die vollständige Ausgabe der Denkschrift-zum -leuchtenden-Gebrauche… ist hier nun als pdf-Dokument angefügt und darf nur zu nicht gewerblichem Thun verwendet werden.

 Herzlichst Ihr Aeon Junophor

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