Werkstatt für optische Gerätschaften und elektrische Apparate zum Signalisieren, Kraftlicht-Phiolen, Aether-Telegraphen-Konstruktions-Labor, Eisengießerei und Dampfhammer
Hochverehrtes Publikum, werthe Gäste im Dampfkraftlabore
Das vergangene Osterfest schien weniger geneigt den kommenden Frühling zu begrüßen, denn eher eine lang anhaltende Reminsenz des Winters darzustellen. Sichtbarer Ausdruck dessen ist zum einen die winterliche Schneepracht in Feld und Flur und zum anderen ist das innere Befinden – an den schwindenden Rumvorräten ablesbar.
Diese Wetterkapriole findet auch Ihren Niederschlag in den Werken der Erfinderwerkstatt. So nimmt es nicht wunder, dass unser diesjähriges “Osterei” von besonders warmem Glanze ist und als Erfinderleuchte auf dem Beistelltische am Nachtlager des Firmengründers Aeon Junophor ihr heimeliges Strahlen von sich gibt.
Die Geschichte der Entstehung hierzu ist noch um einiges märchenhafter als der wunderbare Schein…….. (weiterlesen …)
Werthe Herrschaften liebe Gäste im Dampfkraftlabore
Innerlich bereits in Erwartung des frühlingshaften Treibens irrt unser Blick verstört durch dichtes Schneetreiben. Seit über einer Woche bereits regiert Väterchen Frost mit strenger Hand das Land. Schneemengen, wie wir sie in den letzten drei Wintern nicht kannten, treffen nun hier im Märzen ein und sorgen so für weihnachtliche Stimmung.
Um nicht in Schwermut zu verfallen, haben sich die Werkmannen der Junophor-Werke bei einem Glase des beliebten “Lotsenfeuers” etwas Neues ausgedacht. Lesen Sie hierzu die folgenden Ausführungen im Bautagebuche.
Auch ein kurzer Eindruck in bewegtem Bilde ist für Sie bereit gestellt.
Lassen Sie uns nun gemeinsam dieses neue Kapitel aufschlagen und das Entstehen des
Werthe Herschaften, hochverehrte Gäste des Dampfkraftlabores
Wohl jedem ist eine „Laterna Magica“ hinlänglich bekannt und vertraut. So nimmt es auch nicht Wunder, daß aus dem Kreise der verehrten Kundschaft immer wieder die Bitte an die Junophor Werke herangetragen wurde, doch auch ein solches Exemplar der beliebten Projektionskunst in die Reihe der offerierten Produkte aufzunehmen. In der Werkmeisterrunde wurde dieser Wunsch unserer geschätzten Kunden daraufhin intensiv erörtert. Herausgekommen ist dabei der Junophor´sche Dampflichtprojektor
Durch einen überaus glücklichen Umstand ist nun dem Dampkraftlabore ein „Jugendbildwerfer Pouva Magica“ der Karl Pouva Werke -im sächsischen Städtchen Freital gelegen-, zu eigen geworden. Die außergewöhnliche Form und das edle Material „Bakelite“ sowie der überaus ansprechende Zustand, in dem das Geräth sich befindet, ließen es rasch zur Grundlage der neuesten Erfindung der Junophor-Werke werden.
Sehen Sie selbst!
Wie nicht anders zu erwarten, haben sich die kreativen Geister unserer Werbeabtheilung ebenfalls rasch zusammen gefunden, um das Werden dieses Projektionsapparates in einem ausführlichen Bautagebuche für die Nachwelt zu erhalten.
Werthe Herrschaften und Besucher des Dampfkraftlabores
Den Geheimnissen des Aethers zu lauschen ist ein uralter Menschheitstraum. Seit einiger Zeit ist man nun durch das forschende Wirken der Herren Tesla, Marconi und Popow -um nur einige zu nennen-, diesem Traume ein Stück weit näher gekommen. “Rund-Funk” heißt das Zauberwort unserer Zeit. Um daran teilhaben zu können, bedarf es eines sogenannten “Radiofons“. Daher haben die Junophor Werke den:
Hier nun ist die Fortsetzung des Berichtes über den Junophor Plasmastrahl-Gerenator „Nimbus“.
Wie es im vorherigen Berichte bereits anklang, ist diesem Apparate eine unvermuthet breite Zustimmung zutheil geworden, weshalb wir uns zu der Auflage einer Kleinserie entschlossen. Dafür bot sich eine metallene Hülle aus der Signalementabtheilung an, welches sich als Hand-Signal- und Morselampe bereits vielfach bewährte. Es ähnelt in frappierender Weise dem Gehäuse der Modellreihen Nr. 2213 und Nr. 413, der DAIMON-Werke, mit welchen wir seit langem in engstem Werkverbunde stehen.
Ein Plasmastrom-Funktionsmodell für die Ausbildung im Feuerwehrwesen
Werthe Herrschaften, treue Leserinnen und Leser:
Seit jeher ist das Dampfkraftlabor an dem schönen Gestade der Elbe, eine Stätte neuzeitlichen Erfindergeistes und Wagemutes.
In unermüdlichem Ringen mit den Kräften der Elemente sind hier die Werkmänner der Junophor-Werke bemüht neue, unerhörte Apparaturen von ihren Werkbänken und Tiegeln an das Licht der Welt empor zu heben. Aber nicht nur die Fascination an dem Spiel der Mechaniken und die Freude an dem Lichte sind die einzigen Triebfedern dieses Schaffens. Es ist auch der Nutzen für die Allgemeinheit, der in manchem der Geräthe verborgen schlummert und die Münder dann vor Erstaunen offen lässt, welcher unser Streben fördert.
Wie schon häufiger gethan stellen wir Ihnen auch diesmal das Geräth im Betriebe vorab mitttels Cinematographie vor:
So verhält es sich auch mit diesem Plasmastrom-Modell “Nimbus” zur Erklärung der Funktion eines Plasmastrom-Schneidgeräthes. Es ist in dieser handlichen Form, speziell für die technische Schulung der Feuerwehrkräfte ersonnen worden, welche ihren gefahrvollen und mutigen Ehrendienst zum Beispiel auf den Flugfeldern unserer modernen Luftschiffhäfen versehen, und auch an allen übrigen Orten im Lande aufopferungsvoll helfen. (weiterlesen …)
Werthe konstruktions-begeisterte Gäste des Dampfkraftlabores
In der dunklen Jahreszeit zählt jder Lichterglanz um dem Trübsinn wirkungsvoll entgegen zu treten.
Folgen Sie uns doch einmal in die Kupferschmiede der Junophor -Werke und es mag sein, dass Sie diese Stätte hernach mit eben jenem Funkeln in den Augen wieder verlassen, welches wir mit diesem Besuche beabsichtigen zu erzeugen.
Lange mussten wir in den Junophor-Werken strengstes Stillschweigen über diesen Auftrag wahren, da es sich um ein Objekt von größter, symbolischer Bedeutung handelt und zudem die Order hierzu aus den allerhöchsten und erlauchtesten Kreisen erging. Der Auftrag lautete:
„Es soll ein Szepter als Signum erschaffen werden, welches von dem Genius, dem Fortschritte und dem Erfindungsreichthum dieser Nation kündet. Der Öffentlichkeit sei dieses Werk anlässlich der feierlichen Eröffnung der Weltausstellung zu Paris zu präsentieren. Die verwendeten Materialien sollen der Technik entstammen, für welche das Szepter steht und Anmut sowie Schönheit derselben preisen; ungetrübt von dem sonst üblichen Blendwerke der Goldschmiede und Juweliere.“
Bild: Das fertige Szepter
In dem Bewußtsein um die hohe Verantwortung, welche uns mit der Annahme dieser Aufgabe übertragen wurde, begannen augenblicklich die Entwurfsthätigkeiten. Da uns in vertrauensvoller Weise vollkommen freie Hand gelassen wurde lobten wir rasch einen werkinternen Wettbewerb aus, bei dem schließlich dieser hier gezeigte Beitrag unangefochten das Rennen machte. Sämtliche Werkmannen der Junophor Werke erhoben bei der Abstimmung ausnahmslos die Hand. Diese Einmütigkeit war es auch, welche bei Hofe die sonst üblichen Ränke schmiedenden Geister, Krittler, und Spötter erst gar nicht zum Zuge kommen ließen.
Nach der triumphalen Darbietung des fertig gestellten Signums im illustren Kreise des europäischen Hochadels, möchten wir Ihnen das Werk nun ebenfalls präsentieren, bevor es der Verwahrung durch das Schatzamt zugeführt wird.
Hierfür geben wir einen kurzen Einblick in bewegtem Bilde, um uns hernach ein wenig in dem zugehörigen Bautagebuche um zu tun.
Hochgeschätzte Besucher und Gäste des Dampfkraftlabores
Vieles ist in den letzten Wochen und Tagen rund um die Zeitreise Apparatur den Junophor Aethernauten
berichtet worden. Inzwischen ist so eine Art „Reisealltag“ eingetreten, doch noch immer ist das Interesse an der Herstellung des Geräthes selber ungebrochen. Daher möchten wir es hier nicht versäumen, die bisherigen Auszüge aus dem Bautagebuche in ihrem gemeinsamen Umfange abzulichten und um bisher nicht gezeigte Dokumente und persönliche Anmerkungen der beteiligten Konstrukteure zu ergänzen. Erstmalig lassen wir uns in die Karten schauen und können so einen unerhörten Blick auf die
Planungsskizzen
werfen. Nach der ersten Ideenfindung erfolgten rasche die ersten technische Festlegungen sodaß die übrigen Konstruktionsabtheilungen ihrerseits zeitgleich ihr Zutun erledigen konnten.
(Hinweis in eigener Sache: Die Bilder können durch “Draufklicken” entsprechend vergrößert werden.)
Sicherlich warten sie schon gespannt auf eine Fortsetzung der Berichterstattung rund um das Geschehen in der Fertigung der Junophor-Werkstätten. Zu Recht, zu Recht!! Ich warte mit Ihnen. Seien Sie dessen versichert: Wenn ich eher um die Tücken gewusst hätte, mit denen es zu kämpfen gilt, will man als Chronist einer Zeitreiseapparatur in Erscheinung treten -ich hätte es sein gelassen….
Da ich mich aber nun einmal dieser Aufgabe gestellt habe, will ich versuchen Ihnen die Dinge in einer für Sie verständlichen Reihenfolge darzubieten. Sollte es aber doch zu der einen oder anderen temporären Verrückung kommen, so bitte ich Sie an dieser Stelle um Ihre gütige Nachsicht dessen.