Junophor-Nachtlicht-Isolator

erstellt am: 27.04.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Allgemein

Werthe Besucher des Dampfkraftlabores

In unserem Zeitalter des Aufbruches und der Erfindungen thut sich Erstaunliches auf allen nur erdenklichen Feldern der Wissenschaft und Technik. So hat sich mit dem Nutzen der Dampfkraft auch gleich die Frage aufgethan, wie die heiß entfachten Kräfte, nun würkungsvoll in jede noch so ferne Stube gebracht werden könnten. Der menschliche Genius entsann sich nun des elektrischen Stromes als idealer Transporteur der erschaffenen Energien.

Mit der Zeit ist so ein kunstvoll und reich verflochtenes Stromvertheilungsnetz enstanden wie man an den zahlreichen Freileitungen allerorten erkennen kann. Die nöthigen Isolatoren zum Schutze dieser -in den Leitungsdrähten fließenden-, kostbaren Fracht sind heute der zentrale Gegenstand dieser Ausführungen.

Dem Dampfkraftlabore ist nämlich durch sehr günstige Umstände ein besonderer Posten solcher isolierenden Halterungen zutheil geworden. Unser Kraftmeister benöthigte solche Isolierkörper für die Kraft-Zuleitung der Plasmastation und orderte bei der renommierten Meissener-Porcellan-Manufaktur weiße Porcellan-Stützer-Isolatoren.

Geliefert wurden stattdessen aber die „Pilzköpfe“ in der recht seltenen Glasauführung aus dem tschechischen Glashütten; versehentlich wie es hieß!!!

Nachfolgend zeigen wir Ihnen anhand eines Katalogausschnittes, der Fa. Witthinrich den geoemtrischen Aufbau  eines solchen Isolators:

Diesem Umstande der Verwechselung ist es endlich zu verdanken, daß sich die Werkmänner des Dampfkraftlabores kreativ mit den Möglichkeiten dieser Glaskörper auseinandersetzen konnten. In nicht einmal drei Stunden ihrer Arbeitszeit, erschufen sie aus herum liegenden Bautheilen und unter minimalstem Aufwande der Neuanfertigung zweier Distanzringe diesen Junophor-Nachtlicht-Isolator.

Er wird mittels Stecker mit dem elektrischen Hausnetze verbunden und die eine im Inneren verborgene Neon-Glimmlampe, welche extra aus dem fernen Alaska beschafft wurde, spendet sofort ein sanftes, heimeliges Licht bei geringstem Stromverbrauche.

Besonders kleinen Kindern kann damit die Furcht vor dem Dunkel rasch genommen werden. Auch bei nervösen Einschlafstörungen, wie sie die „Hasenherzsche Krankheit“ bei der holden Weiblichkeit oftmals beschreibt, wirkt dieser Junophor-Nachtlicht -Isolator wahre Wunder. Aufgrund der schlichten Konstruktion, ist es deshalb ebenso möglich, die Lampe mit einer kabellosen Akkumulatorenversorgung auszustatten, sodaß auch eine praktische Reiseleuchte, die für einen gesunden Schlaf nöthige Vertrautheit im fremden Bette schaffen läßt.

Den Technik interessierten Besuchern des Dampfkraftlabores sei an dieser Stelle für Ihre Geduld bei der langen Vorrede gedankt. Schwelgen Sie nun mit uns in den Abbildungen der einzelnen Konstruktionsschritte, erquicken Sie Ihr Gemüt an der filigranen und harmonischen Eleganz dieses Objektes und laben sie Ihr Augen an dem sanften Scheine des

Junophor –Nachtlicht-Isolators.

Beginnen wir wie es die Ihnen schon bereits vertraute Art unseresHauses ist, mit den Einzelteilen.

Herzstück der Leuchte ist diese hochbetagte Messingfassung aus den 1920 er Jahren, bei der wir zurecht vermuthen dürfen, dass sie bereits viele Jahrezehnte Licht in das Dunkel gebracht hat. Zuerst in zerlegtem Zustande

und hernach zusammengefügt für den späteren Einbau.

Das Plasmalicht wird einer besonders robust ausgeführten Neon-Gas Glimmlampe mittels hochgespanntem Strome erzeugt. Dieses besonders kleine Exemplar stammt aus den unwirtlichen Regionen des polaren Staates Alaska (in Übersee) und ist das einzige, welches perfekt den Innenkern des Isolators ausfüllt.

Es folgt die erste Stellprobe:

mit einem  ersten Lichteindruck bei Tage

Für den Labortest wurde auf das Junophor Blitzmodul zurück gegriffen

Dem nächsten Bilde kann man entnehmen, wie die hochgeschätzte Blitzmodulschaltung für die transporable Ausrüstung platziert und angeschlossen  würde.

Hier darf man nun erblicken, wie die Anschlüsse der Lampe an das Netz der Hauselektrik vorgenommen wurden.

Um allen Sicherheitsbedenken zu genügen, wurde ein zweipoliger Schalter gewählt, da die einzelnen Lampentheile in metallischer Verbindung zueinander stehen.

Doch lassen wir es nun genug mit den technischen Einzelheiten sein und möchten Ihnen  verschiedene Ansichten des Junophor-Nachtlicht -Isolators im Betriebe geben:

Das Dreierlei zeigt die verschiedenen Eindrücke bei Tage am Abend und in der Nacht

Im Detail erkennt man den bläulichen Schimmer, welcher von dem Quecksilberdampfe in der Glasblase herrührt. Das Quecksilber begünstigt den Zündvorgang des Neongases und ermöglicht so erst die Plamsareaktion.

Direkt von oben oder auch schräg betrachtet, bietet das Innere des Isolators mit seinen Gewindeführungen wahrhaft plasmatische Lichtspiele.

  Mit herzlichstem Gruße in die Runde verbleibt

 

Ihr Aeon Junophor

Nachwort: Um die aufkommende Frage der nun fehlenden Isolatoren der Kraftstation zu beantworten, sei noch vermerkt, daß die weißen Isolatoren zum Schlusse doch noch eintrafen und bereits montiert wurden. Somit steht der zukünftigen Plasmaerzeugung nichts mehr im Wege.

Die Junophor-Bienenkorbleuchte

erstellt am: 11.02.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Werthe Besucher und Besucherinnen des Dampfkraftlabores

Dem regelmäßigen Gaste in unserem Salon mag bestimmt nicht entgangen sein, dass sich die Junophor Werkmänner dem Plasmalichte in jeglicher Form ganz besonders verbunden fühlen. Ist es doch das Magische und Wunderbare an sich, welches diesem so kunstvoll erzeugten Lichte entströmt und in dessen Schein man sich fast verlieren kann wie unsere Altvorderen es zu ihrer Zeit mit dem Wachslichte gleich taten.

Seit kurzem ist es nun dem Werkmeister des Dampfkraftlabores vergönnt, die Krone dieser technischen Kleinodien in Händen zu halten; nämlich eine “Bienenkorb-Glimmlampe”. Diese äußerst kostbare, weil sehr rare Lampe hat unbeschadet etliche Jahrzehnte auf dem Speicher einer Elektromeisterei in jungfräulichem Zustande überdauert, ehe wir sie zur eigenen Nutzung erhielten und  konstruktiv aus Ihrem “Dornröschen-Schlafe” erweckten. Nach dem das Staunen ob dieser strahlenden Kostbarkeit gewichen war, galt es die Ärmel aufzukrempeln um diesem Juwel die angemessene Fassung zu konstruieren.

Und hier ist nun das Ergebnis:

Die Königin der Glimmlampen in Ihrer schönsten Klarheit
An diese Stelle scheint es doch einmal angerathen, auf das Wesen der Glimmlampe an sich einzugehen, welche uns im täglichen Leben als Signallampe zuhauf begenet.

Von dem Aufbaue einer Gasentladungsröhre, Glimmlampe genannt:

In einem Glaskolben, der von seinem luftigen Inhalte mittels Vakuumpumpe befreit wurde, findet sich statt dessen nun mit leichtem Überdrucke, das edle Gas NEON wieder. Ihm ist die orange-rote Farbe zu eigen, welche die Lampe im Betriebe aussendet.  Desweiteren sind in den Glaskolben zwei  kalt bleibende Elektroden eingelassen. Im obigen Bilde sind diese vortrefflich als nach oben konisch zulaufende Typ 1-Doppel Helix zu erkennen, welche sich am Ende aber nicht vereinen. Diese einem Bienenkorbe ähnelnde Gestalt gab der Lampe auch ihren Namen.

Legt man nun an diesen Elektroden eine hohe Gleichspannung an,  so entsteht durch den aus dem Drahte jagenden Plasmastrome der Elektronen, das Glimmlicht an der negativen Elektrode, Kathode genannt. Ist das Wesen der Hochspannung wechselhaft, dann erstrahlt das Glimmlicht an beiden Elektroden gleichermaßen. Betrachtet man die leuchtende Glimmlampe im dunklen Raume, so bemerkt das staunende Auge  den blauen Schimmer einer Aura gleich im Glase schwebend, welcher unterschiedlich stark ausgeprägt ist.  Dieses blaue Licht rührt von dem Metalle Quecksilber her, welches ebenfalls in den Kolben gegeben wurde, um leicht ionisierbare Ionen bereit zu stellen auf den nun einmal das Plasma fusst. Quecksilber (chemisch Hg benannt) bildet einen atomaren Dampf, welcher sich mittels hoch gespanntem Strome recht leicht zu Hg(+) und einem Elektron(-) ionisieren lässt. Ausserdem unterstützt Quecksilber das Zünden der Lampe selber.

 

Das Lichtbild gibt es nur unzulänglich wieder; doch ist der Kolben ganz von diesem blauen Scheine ausgefüllt.

Bei starker Überblendung tritt die Aura auf diesem Bilde sichtbarer hervor, doch am besten muss man es mit eigenem Auge schauen.

 

 

Manchem Nutzer mochte das blaue Leuchten stören, weshalb häufig viele Glimm-Röhren -besonders bei  Zeichen gebenden Nixie-Röhren zu sehen-, in orange-roten Lack getaucht wurden.

Soviel zu dem Hintergrunde des Geschehens im Inneren einer Glimmlampe. Anzumerken bleibt noch, dass der Stromverbrauch mit etwa drei Watt  ein äußerst geringer und die Lebensdauer sehr hoch ist.

Doch blicken wir nun einmal auf die künstlerische Gestaltung des Gehäuses, welche die Fassung der Bienenkorblampe darstellt. Unaufdringlich flach und kühl in seiner schlichten Form, bietet sich das Gehäuse dem Betrachter dar um der Lampe nichts von ihrem Glanze zu nehmen.

In hehrem Glanze erstrahlt die Lampe nach Abschluss aller Arbeiten

Zum Schluss mag sich das Auge nochmals an der Lampe , aus ungewöhnlicher Perspektive betrachtet, ergötzen.

Herzlichst Aeon Junophor

 

Die Junophor Elevatoren-Anzeige (Sakralversion)

erstellt am: 06.02.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Allgemein

Werthe Herrschaften

Einem eher launigen Gespräche -nach frugalem Sonntagsbraten  zu dem auch die Geistlichkeit gebeten war-, entsprang diese neuartige Apparatur des Dampfkraftlabores.

Aus dem Parlieren bei einem Cognac über das tägliche Auf und Ab in den Junophor Werken ergab sich der Witz, dass es auch im kirchlichen Leben ein stetes Auf und Ab gäbe. Besonders für den Blick nach oben interessiere sich der Klerus, ließ sich der Pastor vernehmen, worauf Hofrath Schlüter zu bedenken gab, dass mancher Sünder am Endes seines irdischen Weges durchaus den Weg abwärts antreten müsste. Unter allgemeinem Gelächter beklagte nun Pastor Eisenhuth, dass es in den modernen Hochhausbauten zwar diese komfotablen Personenlifte gäbe, er sich jedoch noch immer zu Fuss auf den Weg in das Turmzimmer seines Gotteshauses begeben müsse.  Da die Werkmänner der Junophor Werke gerade  mit dem Auftrage von einem gewissen Gustave Eiffel für eine Elevatorenanzeige eines Personaufzuges in Paris  betraut sind, wurde von unserem Werkmeister flugs auch ein  Einzelstück für Pastor Eisenhuth kreiert. Symbolisch soll dargestellt werden, dass es für die Ingnieurskunst praktisch keine Begrenzungen auf dem Felde der Forschung und Entwicklung gibt. Und für den Fall, dass es in absehbarer Zeit auch Personenaufzüge in den Kirchtürmen geben wird, sind die Junophor Werke nun bestens gerüstet. Doch sehen Sie selbst:

Die neuartige Elevatorenanzeige

Anzeige für die Fahrt hinauf…….

…. oder hinab

Konstruktiv folgt die Junophor-Elevatoranzeige der bewährten fortschrittlichen Plasma Technologie, wobei hier erstmalig mehrere Hochspannungserzeuger unter einem Dache vereint  -sich aus einer gemeinsamen Kraftquelle speisend-,  doch sonst absolut getrennt wirken.

Um die gewaltigen Kräfte der Hochspannung  zu beherrschen, war es notwendig besonders sichere Anzeige-Halterungen zu benutzen.

Diese Sicherungshalter für die zukünftigen Plasma-Lichtanzeigenwurden im ersten Rohbaue zur Prüfung an den Auftraggeber nach Paris gesandt.

“Der Himmel steht uns offen” war in dem Begleitschreiben aus Paris zu lesen, welches nach der ersten Bemusterung der Entwürfe des Dampfkraftlabores, den endgültigen Auftrag an die Junophor-Werke vergab.

Auf ein Wiedersehen an dieser Stelle

Herzlichst Ihr Aeon Junophor

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Junophor Plasmafächer

erstellt am: 22.01.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

“Hochverehrte Damen und Herren, werthe Mitreisende des Aetherschiffes

Mit größter Freude bitten wir Sie, ein weiteres Mitglied des Dampkraftlabores willkommen zu heißen. Kein geringerer als Mr. Nixie, dessen legendärer Ruf als Spezialist für phantastische Elektronenröhren bereits unseren Erdenball umschwirrt, hat sich bereit erklärt, die Junophor Werkstätten mit seinem unglaublichen Können zu unterstützen. So ist es nun mit vereinten Kräften gelungen, den

“Junophor -Plasmafächer”

aus der Taufe zu heben. Hierbei zeichnet Mr. Nixie für die exklusive Sonderserie der Schaltung verantwortlich, während die Junophor-Werkmänner die gestalterische Formung der Apparatur beitrugen. Dieses Zeichen des Fortschrittes ist die Zierde eines jeden Salons unserer Zeit.

An dieser Stelle möchten wir im Besonderen unserem wohlgelittenen Freund und Gönner des Hauses, Herrn Horatio Steam,  für seine selbstlose Löthilfe danken, ohne die sich das Projekt wohl noch einige Zeit im Licht- und stromlosen Zustande befunden hätte.

Der Junophor Plasmafächer in zwei Varianten”

 Mit diesen Worten beginnt die  Mittheilung über die spektakuläre Neuentwicklung des Dampfkraftlabores, mit dem die Werkmännner der Junophor Werke das neue Jahr begrüßen. Will man die Vorstellung weiter verfolgen, so bitten wir die geneigte Leserschaft hierzu  in der Erfinderwerkstatt  des Rauchersalons an Bord des Aetherschiffes HMS Anastasia vorbei zu schauen. Nach der Rückkehr von diesem Aetherausfluge freuen wir uns Ihnen noch weitere Kunde von diesem epochalen Werke geben zu dürfen. Insbesondere werden wir den Schleier um die Konstruktion selbst noch weiter lüften und bisher nicht gezeigte Aufnahmen von den Werkbänken aus dem Dampfkraftlabore offerieren.

Die Aufgabenstellung für den künftigen Junophor Plasmafächer lautete eine der neuzeitlichen Radioröhren, das  ”Magische  Auge”, kunst- und wirkungsvoll in Szene zu setzen. Dabei galt es sowohl die bisherige Gerätelinie “Garant” des Hauses zu berücksichtigen, als auch den nothwendigen Raum für den Einbau der Technik würdevoll bereit zu stellen. Hier nun ein erster Entwurf in der Stellprobe:

 Begleiten Sie uns nun an die Werkbänke selber.

Die technische Vorgabe für Mr. Nixie lautete, eines dieser wundervollen Leuchtbilder zu einem rhythmischen Schwunge zu verhelfen. Ihm erschien dieses Ansinnen zu gering und so entstand in unglaublich kurzer Zeit eine universell nutzbare Schaltung, welche die zahlreich auf dem Markte angebotenen Typen dieser Röhre allesamt bedienen kann.  Auch die Vorgabe, dass die Röhre sowohl dem  Akkumulatorenbetriebe als auch einer separaten Stromquelle über einen Mini-USB- zugänglich sein sollte, wurde in hervorragender Weise von Mr. Nixie umgesetzt. Nach dem kühnen elektronischen  Entwurfe folgte sogleich die fabrikmäßige Umsetzung in Fernost, sodass dieses Kleinod und Wunderwerk der Technik  nun jedem interessierten Konstrukteur zum käuflichen Erwerbe feilgeboten wird.

 Dieses Lichtbild zeigt die einzelnen Bestandtheile der Zusendung ohne die noch erforderliche Elektronenröhre.

 

Hier ist im Detail Platine ”Revers” zu sehen.

 

Und hier die “Avers” Ansicht mit direkt montiertem Röhrensockel und den übrigen Theilen bestückt.

Diese Ansicht ist uns ebenfalls von Mr. Nixie überlassen worden und zeigt einen kleinen Querschnitt der gestalterischen Möglichkeiten. 

Für den Einbau in den Junophor Plasmafächer waren allerdings einige Änderungen von Nöthen. So galt es den Sockel; die Mini-USB Anschlussbuchse sowie das Poti über Kabel mit der Platine zu verbinden, da sie  an ander Stelle im Geräthe wirken sollte. Hier stand dem Dampfkraftlabore unser hoch geschätzter Mitarbeiter Herr Horatio Steam hülfreich zur Seite.

Diese Abbildung zeigt alle wirksamen Komponenten, auch für den Batteriebetrieb, bereit zu  Einbau.

Hier die andere Variante, welche nur über den separaten Mini USB Anschluss mit dem Strome versorgt wird.

Doch nun zu der spannenden Frage wie sich die Röhrenlaterne selbst darstellen wird. Die kreativen Köpfe des “Kupferkabinettes” innerhalb des Dampfkraftlabores  haben sich für diese beiden Varianten entschieden:

Die linke Variante, mit dem verhüllenden, doch immer noch durchscheinenden Kupfergazeschleier ließ in besonderem Maße die weibliche Belegschaft aufseufzen. Ein gewisser morgenländischer Anklang ist unverkennbar und trägt zu dem großen Erfolg des Junophor-Plasmafächers in hohem Maße bei. Überzeugen Sie sich selbst wie sich die zukünftige Röhre in ihren Kokon schmiegt:

 

Aber auch die Laterne allein und ohne jeglichen weiteren Einbau ist schon eine Augenweide:

 

 

Kommen wir nun zu dem Entwurf der Hülle des Junophor-Plasmafächers selber. Hier einmal die Übersicht aller Einzeltheile des Korpus und der elektrischen Dinge.

Die vielfältigen Metallstücke setzen sich aus Kupfer und Messing zusammen wobei wir auf aktuelle Formen und Halbzeuge unsere Zeit zurückkgreifen. So enstand die Laterne aus den Geräthschaften einer Petroleumlampe mit Gallerie und Dochtkanal sowie modernste Edisongewinde Fassungen verloschener Glühlampen und Zahnräder  der Ausschussproduktion der eidgenössischen Uhrenmanufakturen.

 

 

Im Verbunde mit den starken Ferden der von der heimschen Wäscheleine entführten Klammern, gelingt es die Metall- und Holztheile zu fixieren und zu verkleben 

Eine Übersicht, der aus dem Kupferkabinett beöthigten Einzeltheile des Junophor-Plasmafächer Korpus im Rohzustande.

Nachfolgende Bilder zeigen den Findungsprozess zum Entstehen der Laterne. Anschließend wurde dieser Theil der Konstruktion handwerklich betont mit einem Weichlote dauerhaft verbunden.

Die Verbindungen der Laterne  und des Drehpotis mit dem bauchigen Messingkorpus, haben die Junophor Werkmänner mittels Sperrholzes -auf das innigste verbunden mit dem neuartigen Isolierstoffe “Vulkanfiber”-, zu lösen vermocht. Die Holzwerkmeister sind wahre Künstler auf ihrem Gebiethe, wie man unschwer erkennt.

 

Der Junophor Plasmafächer ruht -wie alle bisherigen Geräthe der “Garant”-Linie-, auf einem einheitlichen Sockel aus Buchenschichtholzplatten, welche zum Schutze vor den Unbilden der Natur, mit einem Leinölfirnis-Anstriche versehen wurden.

 

Sehr schön ist bereits die weitere Bearbeitung zur Aufnahme der Buchsen, Schalter und der Kabelführungen auf vorstehendem Bilde zu erkennen.

Zum Schlusse unseres Streifzuges durch das Werden des Junophor-Plasmafächers soll das leuchtende Werk selbst stehen.

 

 Natürlich darf an dieser Stelle eine cinematographise Aufnahme des Ganzen nicht fehlen:

 

 Mit Dank und Stolz auf die Junophor Werkmänner

Herzlichst Ihr Aeon Junophor

Hausmittheilung Nr.001-AJ-intern

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Allgemein

Werthe Leserschaft und Besucher des Dampfkraftlabores:

Auf einer ausserordentlichen Mitarbeiterversammlung ist an uns die Bitte herangetragen worden, künftig die neuen Errungenschaften der Junophor Werke zuerst im Hause selber ausführlich vorzustellen und nicht -wie bisher praktiziert-, unseren Musterkoffer an anderer Stelle zu öffnen.  Nach reiflicher Überlegung möchten wir nun verkünden, dass wir diesem Vorschlage unserer Werkmänner willfahren werden. In einer internen Hausmittheilung haben wir alle Mitarbeiter bereits davon in Kenntnis gesetzt und unsere Werbeabtheilung angewiesen, künftig entsprechende Kurzberichte, mit dem Hinweis auf unseren Ausstellungspavillon, in den übrigen Medien zu annoncieren.

Für die Leitung des Dampkraftlabores

Aeon Junophor

Der Junophor-Kraftregler „Garant“

erstellt am: 15.01.2012 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Die Kräfte, welche unsere fortschrittliche Welt bewegen, bergen auch so manche unfassbare Gefahr in sich. So verhält es sich im Besonderen mit dem elektrischen Strome. Kaum wurde dieser in der Kraftstation mittels Dynamomaschine dem Dampfe abgerungen, muß er sogleich streng isoliert und in kupfernen Bahnen artig seinem vorbestimmten Ziele zugeführt werden. Denn irrt er einmal von diesem Wege ab, verbreitet er, wie sein ungezähmter Bruder der Blitz, augenblicklich Furcht und Schrecken. Die einmal entfesselte Kraft wütet barbarisch und der schwarze Schnitter hält dann reichlich Ernte.

Dem Nutz und Frommen durch diese neue Kraft, aber auch dem Schutze der Menschheit vor möglicher Gefahr gilt daher das Streben der Junophor Werke, als Betreiber einer bedeutenden Kraftstation und Vorreiter in der Plasmanutzung. Unablässig sind daher unsere Werkmänner zugange, Neues auf dem Felde der Technik zu kreieren.

Bei der nun vorgestellten neuartigen technischen Apparatur, handelt es sich um ein echtes Salon-Projekt, bei dem viele hülfreiche Anregungen der Herren: Atrus Ijon Foster (für die schaltelektrische Anregung), Horatio Steam (für die Gestaltung des Stellhebels) sowie Genius Immanuel von Heddernheim (für seine plasmatheoretischen Ausführungen) zusammengeflossen sind. Ihnen sei an dieser Stelle einmal aufs Herzlichste gedankt!

 

Abbildung: Der Junophor-Kraftregler „Garant“

 Nun zu dem Geräthe selber:

Dem zur Plasmaschaffung nöthigen Hochspannungsfelde wohnt eben jene unbändige, elektrische Kraft in großem Maße inne, die bisher schwer zu greifen war. Nun ist es den Konstrukteuren der Junophor-Werke meisterlich gelungen, den

Abbildung: Blick auf die zentrale Hebelmechanik

Schnell ist nun ablesbar, welche Kraft in den Kupferadern pulst. Praktisch an jedem Theile des Leitungsnetzes ist der Junophor-Kraftregler „Garant“ einsetzbar. Unabdingbar ist diese Apparatur, wenn man einen Plasmaspeicher betreiben und immer die angemessene Kraftmenge entnehmen will. Auch zur Steuerung der Antriebsgeschwindigkeiten unserer modernsten Aehterschiffe lässt sich der Junophor-Kraftregler „Garant“ verwenden. Seine unbedingte Verläßlichkeit gab ihm auch seinen Namen: „Garant“. Die universelle Nutzbarkeit des Junophor-Kraftreglers „Garant“  hat sich bereits wie ein Lauffeuer herumgesprochen und täglich erreicht uns Kunde von neuen, schier unglaublichen Einsatzmöglichkeiten.

 Abbildung: Die aktuelle Junophor-Geräteserie „Garant“

Die Abbildung zeigt die bisher zusammen wirkenden Komponenten im Betriebe: Kraftstärkeregler, Sende- und Empfangsmodul sowie Plasma-Converter.

Ein “Plasmakessel” als Speichermedium  sowie ein magisch anmutender ”Plasmafächer” für den Salongebrauch, sind bereits in fortgeschrittenem Maße geplant und teilweise im Entstehen begriffen. Doch darüber in Kürze mehr!!! 

Bleiben Sie uns gewogen,

Herzlichst Aeon Junophor

 

Die Garanten des Erfolges der Junophor-Werke

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Allgemein

Werthe Herrschaften und Gäste in unserem Hause!

Da den Junophor-Werken ein derartiges Wohlwollen -nicht nur aus dem Aethernetze- entgegenschlägt, haben wir uns entschlossen, von nun an in loser Reihenfolge verdiente Werkmänner und –frauen zu portraitieren.

Da sie den Erfolg der Junophor-Werke entscheidend mitprägen, soll Ihnen hiermit ein Ehrenlorbeer überreicht werden.

Einige Konstrukteuere und engste Berater des Dampfkraftlabores sind Ihnen ja schon bereits bei vorigen Besuchen begegnet und werden auch fürderhin immer wieder Ihren Weg kreuzen:

 Horatius Steam: Charismatischer Lenker und Bezwinger der Aetherwellen. Als engster Berater und Mentor der Werkleitung sorgt er immer wieder für aufsehenerregende Impulse.

 Genius Immanuel von Heddernheim: Glühender Geist und Urheber zahlreicher Plasmastrom Verwindungen. Auch er ist unserem Unternehmen sehr zugetan.

 Admiral Aaron Ravensdale: Unser Spezialist für das terrestrische Signalwesen zu Lande, den Ozeanen und im Luftmeere. Ihm gebührt die Ehre der Erfinder des stabilen Wirbel-Plasmas zu sein.

Bisher im Hintergrunde wirkend, doch unverzichtbar für die gedeihliche Entwicklung der Junophor Werke sind:

Unser Dampf-Kraftstation-Leiter: Peter Meyer-Blitz.

Mit seinen Kabel-Legern und Volt-Mannen beherrscht er den Strom in Watt und Ohm. Als besondere Aufgabe, ist ihm die Sorge über den Materialstrom in die Hände gelegt worden, ohne den die Junophor-Werke nicht produzieren könnten.

 Mitten im Plasmastrom wirbelt, unser Röhren-Kraftmeister Theodor Grau.  

Die unter seiner Aegide gefertigten leuchtenden Röhren sind ein strahlendes Beispiel der Ingenieurskunst unseres Zeitalters und beflügeln unsere Konstrukteure immer wieder aufs Neue. Sein Genius ist es auch, der immer wieder auf das Erstaunlichste Magische Momente zu erschaffen mag, die wir dann mit eigenen Augen bestaunen können. Die neueste Schöpfung des Dampfkraftlabores, der Junophor Plasma-Fächer, legt hiervon in besonderer Weise Zeugnis ab.

Friedhelm von Koax-Kupferschirm: Bürovorsteher mit Prokura und Junophor-Kabelbevollmächtigter. Zudem ist er der Herr über die Zahlen des Hauses.

 Ständige Berater und Förderer des Dampfkraftlabores:

 Frank Victor Vaporius   : Als Leiter des Junophor-Telegraphenbüros verfügt er über die Schlüselgewalt für den Zutritt zum Aethernetze. Ihm zur Seite steht die bezaubernde junge Assistentin: Alix-Stylo. Sie zeichnet federführend für die graphische Ausgestaltung der Dampfkraftlabor-Aethernetzseite verantwortlich.  

Zum Schlusse sei hier noch ein Wort des besonderen Dankes gestattet:

Er gilt meiner Gemahlin Dame Kalliope Junophor, geborene Mousa. Sie entstammt einem alten Adelsgeschlecht, welches sich rühmt seine Wurzeln nicht nur am Pelepones zu haben, sondern mit verhaltenem Stolz, gar auf eine Ahnin im Olympe zurückblickt. Die Inspiration liegt Ihr und ihrer Familie dadurch per se im im Blut. Nebst ihrer Rolle als Hüterin des heimischen Herdes und der Familie, ist Sie mir vor allem eine stete Quelle der Inspiration und Förderin. Ihre schier unendliche Geduld, mag nur der großen Zuneigung füreinander entspringen und ist ein unermäßlicher Schatz.

Herzlicht grüßt Aeon Junophor

Der Junophor-Plasma-Telegraph

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Nach und nach setzen die klügsten Köpfe in unseren Reihen, die Anregungen und Wünsche der Plasma Interessenten um. So haben die Tüftler im Kraftlabor nun endlich eines der kniffligtsen Probleme unserer Zeit, nämlich das des zielgerichteten Plasmatransportes elegant gelöst. Die Vorarbeiten hierzu, hat uns das hochverehrte Mitglied des Rauchersalons der HMS Anastasia, Admiral Aaron Ravensdale mit seinem Plasma Wirbler geliefert. In Lizenz wird in Kürze ein ähnlicher Wirbler von uns dem Publikum offeriert. Der so verwirbelte und damit gebündelte Plasmastrahl kann so fast verlustfrei seinem aufgetragenen Ziele zustreben.

Besonders die Aether-Schiffahrt verlangt dringend nach entsprechenden Empfänger, Sendern und Speichern, um zeitgemäß den Aetherraum zu durchkreuzen.

Die nun präsentierte Erfindung löst diese Anforderungen in genialer Weise.

Auf der nachfolgenden Abbildung erkennt man (von oben nach unten) zunächst die kugelförmigen Orientierungskompasstöchter, dann den Plasmastrahler mit einer Irisblende als Bündelungsmechanik sowie den pyramidonalen Plasmaspeicher. Seitlich am Korpus sind die beiden gewendelten Empfangselektroden montiert, welche mit den Kompassen justiert werden können. An der Speicherfront ist zudem eine Dampfsirene eingelassen, die zudem auch das Plasma vorwärmt und so auch in eisigen Reisehöhen, eine immer währende Verfügbarkeit des Energiespeichers garantiert.

Abbildung: Der Junophor Plasma-Telegraph in der Aetherschiffversion mit Dampfsirene!

Um einen ungefähren Eindruck von der Arbeitsweise des Junophor-Plasma-Telelgraphen zu erhalten möge man sich hier um die Cinematographie  bemühen!

Herzlichst Aeon Junophor

 

 

Junophor-Leuchtfeuer macht Seefahrt sicher!

erstellt am: 28.08.2011 | von: junophor | Kategorie(n): Installationen

Bei aller Fortune, welche die Kraftlicht-Phiolen augenblicklich haben, sei nicht vergessen, daß es eine weitere Abtheilung in unserem Hause gibt, welche sich im maritimen Bereiche unserem Credo verschrieben hat, optische Gerätschaften zum Nutze und Frommen der Menschheit zu ersinnen.  Um so mehr freut es uns Ihnen berichten zu dürfen, daß von der hiesigen Admiralität ein lukrativer Auftrag soeben bestätigt wurde. In unerhörter Einigkeit, wie sie besonders dem Fahrensmanne auf den Meeren der Welt zu eigen ist, ist es unseren Unterhändlern bei den betheiligten Admiralitäten gelungen, die Sicherheit der Küsten Frankreichs, Englands und besonders unserer Gestade mit einem Schlage dahingehend zu erhöhen, daß eine einheitliche Ausrüstung mit den neurtigen dampfbetriebenen Leuchtfeuern erfolgen soll. Das  wegweisende Konzept der Junophor Werke wurde anhand eines kleinen Modells den versammelten Wasserbauingenieuren  im ruhigen Hinterzimmer des “Seasick Whale   in Bristol anschaulich demonstriert.

Das Modell des Leuchtfeuers “Pharo” kurz nach der Fertigstellung.

Nun da die Tinte getrocknet ist, könne wir stolz die Einzelheiten erläutern, welche zu dem Entschlusse geführt haben, die Konkurrenz weit hinter uns zu lassen.

Doch zuvor möchten wir Ihnen einen kleinen optischen Eindruck von der Arbeitsweise  des Leuchfeuers ”Pharo” geben, den unser Gewährsmann in Britannien mittels einer geschickt verborgenen mobilen Kamera aufnahm. Wir bitten Sie, die etwas verwackelten Bilder zu entschuldigen, doch tat der überaus geschätzte schottische Whisky (eine Gallone zur Beförderung der Entscheidungsfindung von den Junophor-Werken großzügig bereitgestellt) ein übriges zu vorgerückter Stunde. Aber sehen Sie selbst: Junophor-Pharo 

Schrägansicht von oben

Auf dem vorigen Bilde ist die kompakte, trutzige und doch filgrane Bauweise zu erkennen, welche jedem erdenklichen Sturme trotzen mag und doch sicherstellt daß der scharfgebündelte Lichtstrahl durch Gischt, Nebel und andere Unbill aufs Meeer hinauseilt, die Schiffe zu warnen. 

 

Die möglichen Lichtzeichen des “Pharo”.  

Mit den drei international vereinbarten Lichtfarben Grün , Gelb, und Rot wird sich eine unverwechselbare Kennung eines jeden einzelnen Thurmes erreichen lassen. Die entsprechende Nautik-Kommision unter der bewährten Leitung des britischen Admirals Fitzroy hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Ihm zu Seite steht der geschätze französiche Konstrukteur Auguste Fresnel, welcher auf dem Gebiete der Lichtweitenverstärkung geradezu revolutionäre Ansätze verfolgt.

 Gesamtansicht der Optik

 

Das Detail offenbart die optische Wirkweis der einfachen Lichtstrahlbündelung

 

Die mächtige Dampfzuführung

In der mächtigen Dampfzuführung liegt das Geheimnis dieses Werkes. Sie ist der Garant für das Funktionieren auch in bitterster Eiseskälte und benöthigt nur einen Heizer nebst dem Manne zur Wartung der Optik.

In der Gewissheit der Seefahrt einen großen Dienst erwiesen zu haben,

Aeon Junophor

 

Kraftlicht-Phiole erringt Medaille!

erstellt am: | von: junophor | Kategorie(n): Allgemein

 Frohe Kunde dringt aus dem Telegrafenraum der Junophor Werke:

Soeeben wurde uns gekabelt, daß die Junophor Kraftlicht-Phiolen unvermindert mit Ehrenpreisen überhäuft werden. Mit der unten abgebildeten Medaille flechten wir nun ein weiteres Blatt in den Ehrenlorbeer dieser Erfindung.

Schwarz auf weiß ist nun der Ruhm für jedermann sichtbar.

Die Medaille für die Kraftlicht-Phiole!

Mit Stolz und im Namen der Werkmänner der Junophor Werke

Aeon Junophor

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